Mittwoch, 3. Oktober 2012

Der Geruch der Fremde

Gerüche fallen mir meistens dann auf wenn ich Bekanntes nach langer Zeit zum ersten Mal wieder rieche oder sie unangehnehm sind oder sie so penetrant sind, dass sie einem augenblicklich bewusst werden müssen.
Das alles ist nicht der Fall hier. Es riecht ziemlich nach dem Regen der gestern und heute gefallen ist, aber auch der riecht irgendwie nicht wie zu Hause. Wonach es noch riecht auf den Straßen kann ich bisher gar nicht so genau definieren. Eine Mischung aus jede Menge Unbekanntem zumindest. Wahrscheinlich hängt damit auch mein anfängliches Unwohlsein in ungewohnten Ländern zusammen, das sich auch jetzt gerade wieder bemerkbar macht. Aber ehrlich gesagt ist dass nach einer Nacht Jetlag ausschlafen und einem Tag bei Wind und gelegentlichem Nieselregen auch schon deutlich besser geworden als gestern abend noch (aber man fragt sich schon ein wenig warum man für 13º und Nieselregen eigentlich über 11000km weit weg geflogen ist).

Abgesehen vom nicht so freundlichen Wetter ist mein Beginn hier aber ganz nett. Ich kam problemlos und ohne Anstehen durch alle notwendigen Passkontrollen, mein Gepäck ist auf dem Flug nicht verloren gegangen und abgesehen von einer guten Stunde Verspätung beim Umsteigen in Sao Paolo war auch der Flug in Ordnung. Ich hab zwar nicht viel geschlafen in den knapp 24h Gesamtreisezeit, aber immerhin kenne ich jetzt zwei neue Filme, eine Folge Simpsons und einen Engländer, der zu seiner Verlobten nach Brasilien auswandert.
In Montevideo wurde ich abgeholt von Javier aus der oficina internacional der Medizinischen Fakultät, der mich bei meinem Hostel abgeliefert hat.

So weit so gut.
¡Hasta pronto!

P.S. Bilder hab ich leider noch keine.  Aber für die grobe Orientierung hier mal ne Karte:

Karte nicht von mir sondern von http://mappery.com/

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