Samstag, 20. Oktober 2012

Samstag.

Samstag. Samstags arbeiten ist völlig unpraktisch. Gut, diese Erkenntnis ist im Grunde nicht neu. Aber ich habs heute nochmal ausprobiert. Samstag morgen früh aufstehen müssen ist wahlweise kontraproduktiv für das Sozialleben (nicht Ausgehen am Vorabend) oder das Schlafbedürfnis (doch Ausgehen am Vorabend). Samstag morgen fahren die Busse seltener. Also müsste man entweder früher aufstehen oder man nimmt eine leichte Verspätung in Kauf. Reguläre Geschäfte haben nur Samstag vormittag auf, wenn man erst mittags aus der Klinik kommt hat alles schon zu (Supermärkte und amerikanisierte Shopping Center haben jeden Tag bis 22h. Immerhin.). Wenn man Samstag mittag nach Hause kommt und noch kurz sein Schlafdefizit mit einer ausgedehnten Siesta ausgleicht ist das Wochenende schon halb rum. Wochenendausflüge werden schwierig/teuer/unmöglich.
Samstage sind aber ganz schön wichtig. Und streichen möchte man sie auch nicht. Im Januar beschert mir mein 120-Tage-Abstreich-Kalender dann eine Woche voller Samstage. Außerdem kommt am Samstag bekanntlich das Sams zurück. Und wenn es den Samstag nicht gäbe würde das wohl auch die Juden leicht unglücklich machen. Samstag heißt aber mancherorts auch Sonnabend. Das klingt schon viel mehr nach Freihaben. Also einen schönen restlichen Sonnabend noch!

[Infos zum Thema Samstag: Was ist das? und Warum heisst das so?
Und wer sträflicherweise das Sams nicht kennt kann sich hier schlau machen.
Wenn man Samstag googlet kommen übrigens lauter lustige Dinge dabei heraus. Ganz viele "Physik am Samstag" Veranstaltung von verschiedenen Unis. Physiker scheinen eine Schwäche für Samstage zu haben. Meine Physikklausuren in der Vorklinik habe ich auch beide an Samstagen schreiben müssen...]


Hier ein paar halbverwackelte Eindrücke aus meinem Arbeitsumfeld.

Stationsflur


"Baño solo para pacientes femenino"


 Tür zum Arztzimmer...


... und was dahinter ist.
Zwei Assistenzärzte und eine völlig verschimmelte Wand.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen